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Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 

Biester Lätzchen

Eine Aktion der Dorfgemeinschaft:

Ein Lätzchen für den Nachwuchs in Bieste (ab 2008).

Biester Lätzchen - Emma und Paula

Bei Bedarf sogar im Doppelpack!

Karte

Biester Karte

www.zitate.net

Bildergalerie

Biester Bildergalerie

Veranstaltungen

Der "Biester Veranstaltungs- kalender 2014" zum Download (PDF).

Biester Logo

Marienkapelle

In der Biester Marienkapelle wird jeden Sonntag die hl. Messe gelesen.
Beginn 10:15 Uhr
Biester Marienkapelle

Cäcilia Bieste

Die Übungsabende des Gesangvereins finden jeden Donnerstag in der Gaststätte "Zur Horneburg" statt. Beginn 20.00 Uhr.

Der Gesangverein im Jubiläumsjahr

Polska Cerekiew

Der Partnerschaftskreis Polska Cerekiew und der Chor Bel Canto.

Radsportgruppe

Die Biester Radsportgruppe trifft sich von April bis September jeweils Dienstags.

Treffpunkt: Dorfplatz

Abfahrt: 19:00 Uhr

Die Radsportgruppe am Dümmer 2006
Sie sind hier: www.bieste.de / Geschichte
.

Die Geschichte der geteilten Bauernschaft Bieste

Quelle: Bieste 875 Jahre

 

Wie alt ist Bieste wirklich?

Im Jahr 1999 feierten Bieste i.H. und Bieste i.O. gemeinsam die erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahre 1124. Die zahlreichen Besucher, darunter viele ehemalige Biester Bürgerinnen und Bürger, ließen das Jubiläum "875 Jahre Bieste" zu einem unvergesslichen Fest werden.

Urnenfunde belegen allerdings, dass in Bieste bereits vor mehr als 2500 Jahren eine Ansiedlung bestanden haben muss. Weitere Spuren der Vergangenheit lassen sich aus den Besiedlungsformen ablesen. Sie führen uns in die Zeit des Mittelalters (600-800 n.Chr.), als sowohl in Bieste i.H. als auch in Bieste i.O. jeweils ein Siedlungskern bestand.

Umstritten ist die Theorie, dass es sich bei dem im Werdener Heberegister von 890/900 n.Chr. erwähnten "Bieston" um Bieste gehandelt hat.

  

Was war die Horneburg?

Nordöstlich der Bauernschaft Westendorf lag die Harenburg (früher Horneburg), ein bedeutsamer Adelssitz, der im 13. Jahrhundert von der Familie von Horne begründet wurde. Ein Sohn dieser Familie, Dietrich von Horne war im 14. Jahrhundert Bischof von Osnabrück. Der alte Adelssitz ist im 19. Jahrhundert untergegangen. Die Gebäude sind völlig verschwunden. Reste der alten Toreinfahrt befinden sich noch vor der Kapelle in Bieste i.H., die 1926 gebaut und 1927 geweiht wurde. Zahlreiche Fundstücke von der Burg wie Waffenteile, Münzen und Scherben sind in den umliegenden Museen zu finden.

 

Dietrich von Horne

Dietrich von Horne

 

Was war das Freigericht?

Das Freigericht regelte in Bieste ausschließlich Grundstücksverkäufe und  hatte besondere Bedeutung für den Ort. Durch das Freigericht blieben mehrere Höfe in Bieste vor der früher üblichen und bis ins 19. Jahrhundert reichenden Hörigkeit bewahrt. Der auf dem Hof Schwietering befindliche Holzarm aus dem 17./18. Jahrhundert stand vermutlich als Halterung für ein Richtschwert im Zusammenhang mit dem Freigericht.

 

Schwieterings Arm

Schwieterings Arm

 

Warum ist Bieste geteilt?

Die alte Bauernschaft Bieste gehörte ursprünglich ungeteilt zum Kirchspiel Neuenkirchen. Die Einwohner waren teils osnabrücker, teils münstersche Untertanen. Mit der Aufhebung der geistlichen Fürstentümer (Säkularisation) 1802/1803 fiel Osnabrück an das Kurfürstentum Hannover und Münster an das Herzogtum Oldenburg. 1817 teilten Hannover und Oldenburg die Bauernschaft. Heute gehört Bieste in Hannover (i.H.) zur Gemeinde Rieste im Landkreis Osnabrück und Bieste in Oldenburg (i.O.) zur Gemeinde Neuenkirchen-Vörden im Landkreis Vechta.

 

Der weltlichen Teilung folgte die kirchliche 1828. Durch Abtrennung der hannoverschen Teile wurde die Kirchspielgrenze der Landesgrenze angepasst. Bieste i.H. wurde vom alten Kirchspiel abgetrennt. Die katholischen Einwohner wurden Lage zugewiesen, die evangelischen Vörden. Sie blieben Osnabrück zugeordnet, während bei den katholischen Einwohnern von Bieste i.O. ein Wechsel zur Diözese Münster und bei den evangelischen zur Landeskirche Oldenburg erfolgte.

Die Teilung ist bis heute geblieben. Die alten gewachsenen Beziehungen innerhalb der Bauernschaft sind dennoch nicht verloren gegangen.

 

Übersichtskarte von Bieste

Eine Übersichtskarte von Bieste

(Für Vergrößerung bitte Karte anklicken)

 

Bieste heute

Mit der Zeit hat sich das Bild der Bauernschaft verändert. Neue Wohnhäuser sind entstanden. Gewerbebetriebe haben sich aus dem örtlichen Handwerk entwickelt oder neu angesiedelt. Einige Höfe haben den landwirtschaftlichen Betrieb eingestellt, andere  haben sich spezialisiert und ihren Betrieb erweitert.

Die Bauernschaft hat ihr ländliches Gepräge jedoch behalten. Neben einigen denkmalgeschützten Bauten lädt besonders die Natur des Ortes mit vielen idyllischen Plätzen zum Besuch ein.

 

Einwohnerzahlen

Stand 31.08.2004

Bieste i.H.

Bieste i.O

Bieste gesamt

Einwohner

276

207

483

weiblich

139

100

239

männlich

137

107

244

evangelisch-lutherisch

43

20

63

römisch-katholisch

208

181

389

diverse/keine Konfession

25

6

31

 

 

Biester Logo

 

Wussten Sie schon......?

....dass der zweite Buchstabe im Biester Logo den Pfeiler der Hofeinfahrt der

    Horneburg darstellen soll?

....dass in Bieste ein Urnengräberfriedhof aus der früheren Bronzezeit liegt?

....dass Bieste von 1811 bis 1813 unter dem Landesherrn Napoleon ungeteilt war?

....dass der letzte Versuch, die Teilung rückgängig zu machen 1866 scheiterte?

....dass zwischen Bieste i.H. und i.O. einmal Zollschranken bestanden?

....dass die Horneburg 1817 abbrannte und der letzte Besitzer 1860 in Konkurs ging?

 

Interesse geweckt?

Näheres über Bieste früher und heute ist aus der Chronik zu erfahren, die zur 875- Jahrfeier erstellt wurde. Das Buch bietet auf 312 Seiten interessante Berichte und Fotos von Bieste. Die Chronik kann von Heinrich Pöhlking (Tel. 05493/273) zum Preis von 15,-€ bezogen werden.

 



Autor: IU -- 13.12.2008; 18:39:32 Uhr

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